Was passiert mit Teams, wenn Kolleginnen und Kollegen gehen: durch Layoffs, Renteneintritte oder Umbau. Die Folge beleuchtet den blinden Fleck nach dem Stellenabbau und zeigt, wie die Verbliebenen gut durch Anpassungsprozesse kommen.
Michel Eggebrecht kennt Teamdynamiken aus jeder Perspektive: als Wirtschaftspsychologe, systemischer Organisationsberater, Mediator und Autor der Bücher „Entschieden!" und „Was, wenn sich mein Team gar nicht entwickeln will?". Nach Jahren als festangestellter Change Manager begleitet er heute vollselbstständig Teams in Anpassungsprozessen und ist Lehrtrainer bei Simon Weber Friends.
Anpassung ist das ehrlichere Wort, wenn der Rahmen schon feststeht. Die Verbliebenen sind Leidensgenossen und Kontrahenten zugleich. Teams passen sich immer an, besser explizit als im Gewurstel. Survivor's Guilt hat konkrete Leistungsfolgen. Und: Krisen sind kulturfördernd, in welche Richtung auch immer.
Die Frage „Was schafft ihr realistischerweise nicht mehr?" als Führungsinstrument. Den Mechanismus des Normalisierens, damit alle Gefühle benannt werden dürfen. Resonanzsignale im Team erkennen und aufgreifen. Und ein Gespür dafür, wie viel Transparenz Orientierung gibt und wo sie kippt.
Für Führungskräfte, HR-Verantwortliche, Teamentwicklerinnen und Berater, die Teams durch Verkleinerung oder Umbau begleiten. Und für alle, die selbst zu den Verbliebenen gehören und ihre eigene Situation besser verstehen wollen.
Krisen sind kulturfördernd.
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