Shownotes
„Einen Zuhörraum zu gestalten ist für mich eines der intimsten und wichtigsten Elemente im Veränderungsprozess.“
Zu einer gelungenen Transformation gehört die passende Kommunikation. Am besten in Storyform. Das weiß auch Tobias Grewe. Er ist narrativer Organisationsentwickler und bringt aus beiden Sphären seine Expertise ein: die Organisationsentwicklung und das Kreiieren tragfähiger Stories. In seinem Buch mit dem programmatischen Titel „Kein Change ohne Story“ macht er klar: Noch wichtiger als Storytelling ist Story Listening.
Glattgebügelte Stories erreichen Menschen nicht
Viele Organisationen starten Veränderungsprozesse mit fertigen Botschaften. Strategien werden formuliert, Präsentationen vorbereitet, Kommunikationskampagnen gestartet. Was dabei oft fehlt, ist ein ehrlicher Blick auf die Geschichten, die im Unternehmen bereits existieren: die Erfahrungen, Sorgen, Hoffnungen und Erinnerungen der Menschen.
Was ist der Geschichten-Vorrat der Organisation?
Genau hier setzt Story Listening an. Tobias beschreibt Zuhören als eine der wertschätzendsten Gesten im Arbeitskontext. Für ihn ist es zugleich etwas, das im Alltag erstaunlich selten vorkommt. Wer Veränderung gestalten will, muss zuerst verstehen, wie Mitarbeitende die aktuelle Situation erleben. Welche Fragen treiben sie um? Welche Erfahrungen aus der Vergangenheit wirken noch nach?
Was ist der Geschichten-Vorrat der Organisation?
Anhand konkreter Beispiele aus seiner Beratungspraxis zeigt Tobias , wie schnell Organisationen in Annahmen verfallen. Führungskräfte glauben zu wissen, was ihre Mitarbeitenden bewegt – ohne tatsächlich gefragt zu haben. Story Listening schafft hier einen Raum, in dem diese Perspektiven sichtbar werden.
Storytelling als co-kreativer Prozess
Tobias macht deutlich, dass Storytelling selbst ein kokreativer Prozess ist. Im Führungsteam existieren oft mehrere, teilweise widersprüchliche Perspektiven auf eine Veränderung. Diese müssen zunächst sichtbar werden und miteinander verhandelt werden, bevor daraus eine tragfähige Geschichte entstehen kann.
Darüber haben wir noch gesprochen:
Veränderungsprozesse vollziehen sich auf vielen bewussten, noch mehr auf unbewussten, emotionalen Ebenen. Da setzt Storytellling an. Das Gespräch zeigt eindrücklich, warum Veränderung ohne Zuhören selten funktioniert und warum Story Listening mehr ist als eine Methode. Es ist eine Haltung. Geniesst diese erzählerische Methodensammlung mit einem feinstofflichen Organisationsgestalter.
Interview: Jule Jankowski
Weiterführende Links zu Tobias Grewe:
➡️ Zu Tobias Communications-Seite
➡️ Zu Tobias Künstler-Seite
➡️ Zu Tobias Buch Kein Change ohne Story.
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